Tambourcorps

Der Begriff kommt aus dem Französischen und heißt wörtlich übersetzt * Trommelcorps *
Wir würden Spielmannszug sagen. Das Tambourcorps besteht nur aus Hornisten (Flötenspieler)

und Tambouren (Trommler). In der früheren Zeit hatte das Tambourcorps noch nicht soviel

Bedeutung wie in der heutigen Zeit. Im Rheinland wäre das Tambourcorps bei Schützenfesten

nicht mehr wegzudenken. Anders als früher spielen heute auch Instrumente, wie die Lyra und

die große Trommel (Pauke) und Becken mit.

Zum Beginn schlossen sich die französischen Dorfgemeinschaften zusammen. Sie schnitzten

sich eigene Flöten, schrieben sich Tonleitern auf und bauten sich eigene Trommeln mit Ziegenfellen

als Schlagfell. Die Bauern wurden so zu Spielleuten.

 

Marschmusik

Die Marschmusik ist ca. 400 Jahre alt ( 16. Jahrhundert ). Ihre Vorstufe ist die Signalmusik,
wie sie noch heute bei exotischen Völkern bekannt ist. Ein fortgesetztes Signal „ Marsch“

sollte die Truppen beflügeln, ein andauerndes Angriffssignal steigerte ihren Mut und verwirrte

den Feind. Marschmusik sicherte nicht nur den Gleichschritt, sondern stärkte die Marschierenden.